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Neuwagen

Vorbeugende Behandlung bei Neuwagen

Einer der ersten längernen TV-Beiträge über TimeMAX wurde im Juni 2006 bei Stern TV ausgestrahlt. Obwohl der Beitrag nur einer von vielen ist und obwohl der Sendetermin schon lange zurück liegt, war der Beitrag ganz sicher einer der wichtigsten für TimeMAX überhaupt. Der Grund hierfür: In dem Film ging es um ein Thema, das in Vergessenheit geraten war: Rost bei neuen Autos. Der Auslöser für die Berichterstattung auf einem der begehrtesten Sendeplätze im deutschen Fernsehen war eine Reklamationswelle bei neuen und sehr jungen Autos. Immer wieder hatten Käufer von Neuwagen Rostschäden an ihren Fahrzeugen entdeckt.

   
Die Medien als „Anwalt der Verbraucher“: In der Auto Bild Redaktion in Hamburg gibt es einen „Kummerkasten-Redakteur“. Bei ihm melden sich die Leser, wenn sie sich über Mängel am Fahrzeug ärgern. Viel zu tun hatte der gewissenhafte Mann schon immer. Seit einiger Zeit steht das Thema Rost wieder ganz oben auf der Mängelliste.

Die erste Erkenntnis der Journalisten:
Wegen des gewachsenen Konkurrenzdrucks musste scheinbar aus Kostengründen bei der Produktion mehr denn je um jeden Euro und um jeden Cent gekämpft werden. Obwohl vielfach schon mit verzinkten Blechen produziert wurde, war der längst besiegt geglaubte Rost auf einmal wieder da!

Die zweite Erkenntnis aus unserer Werkstatt:
Moderne Autos rosten anders und an anderen Stellen als man es noch aus den siebziger Jahren kannte. Keine großflächig durchgerosteten Kotflügel und Schweller, keine Schäden, die sofort sichtbar sind. Moderne Autos sind rundrum mit Kunststoff verkleidet und genau hier greift der Rost nahezu unsichtbar an: Unter Schwellerverkleidungen und unter den Radhausschalen aus Kunststoff. Auch am Unterboden rostet es im Verborgenen. Weil die verwinkelten Bodenbleche wegen der Windschlüpfrigkeit der Karosserie großflächig mit glatten Kunststoffplatten verkleidet sind, wird auch hier der Rost meist zu spät entdeckt.

Der Stern TV Beitrag von 2006, er hieß übrigens „Der Rostjäger aus Hamburg“, hat nicht nur das Bewusstsein der Autobesitzer geschärft, er hat auch dazu geführt, dass wir bei uns in der Werkstatt jetzt immer häufiger auch Neuwagen vorbeugend gegen Rost behandeln.

Ein Mini Clubman von 2011. Ein gutes Beispiel um zu zeigen, wie aufwändig es ist, ein modernes Fahrzeug zu konservieren. Hinter fast jeder Verkleidung verbergen sich komplexe Technik und Elektronik. Damit diese empfindlichen Bauteile bei der Konservierung nicht mit unserem Rostschutzfett verschmutzt werden, müssen unsere Karosseriebauer sowohl am Unterboden, als auch im Innenraum unzählige Verkleidungen demontieren. 

Für die komplette Konservierung aller Hohlräume inklusive einer Mehrschicht-Unterbodenbehandlung mit unserem Unterbodenschutz TimeMAX COLOR, benötigen unsere Karosseriebauer drei bis vier Tage. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum die Arbeiten so lange dauern, sollten Sie sich die folgenden Fotos anschauen. Die hier gezeigten Bilder wurden nicht extra für diese Internetseite aufgenommen. Sie entstammen einer Standard-Fotodokumentation wie sie bei jedem durchgeführten Auftrag bei uns dazu gehört.
Die hier gezeigten Fotos zeigen nur einen sehr kleinen Ausschnitt der Arbeiten. Insgesamt waren es bei diesem Mini nicht 20 Fotos wie in diesem Kapitel gezeigt, sondern über 160 Aufnahmen. Ein gutes Beispiel um zu demonstrieren, wie komplex es ist, ein modernes Auto zu nach unserem Standard zu konservieren.

   
Ups! So ein Mini Clubman hat ganz schön viele Türen. Und nicht nur das: Hinter jeder Verkleidung verbirgt sich empfindliche Technik. Im Bild rechts ist übrigens eine seitlich angebrachte „Selbstmörder-Tür“ zu erkennen. Sie öffnet nach hinten!

   
Nach der Demontage der Verkleidung ist noch längst nicht alles geschafft: Auch der Lautsprecher in MItte muss noch ausgebaut werden, damit wir die Tür perfekt schützen können.

   
Erst nach dem Ausbau des Lautsprechers haben wir freien Zugang zum Inneren der Tür. Auf den Flächen haben wir unser Rostschutzfett TimeMAX 2000 nur dünn auf die Fläche genebelt. Wesentlich wichtiger sind die Falze unten sowie und an den Seiten. Ähnlich komplex ist der Aufbau der vorderen Türen. Wie rechts zu sehen, müssen auch hier mehrere Anbauteile demontiert werden.

   
Aus der Nähe betrachtet ist die Konservierung sichtbar. Wie rechts zu sehen, sparen wir nicht am Material. Einen wichtigen Teil der Arbeit macht unser Rostschutz TimeMAX 2000 übrigens später selbst: Durch die starke Kriechwirkung zieht es sich zu einer gleichmäßigen Schicht zusammen. Bei den Türen ist die Kriechwirkung besonders unten und an der Seite wichtig. An diesen Stellen ist die äußere Blechhaut über den Rahmen der Tür gefaltet. In den hier vorhandenen Spalt kriecht dann unser Rostschutzfett und verhindert das Entstehen von Korrosion.

   
Auch bei den beiden Hecktüren müssen die Verkleidungen demontiert werden. Im Innenraum des Wagens werden ebenfalls diverse Verkleidungen und Blenden demontiert. Rechts im Bild: Die A-Säule ohne Kunststoff-Blende.

   
Auch in den Radhäusern müssen Verkleidungen demontiert werden. Erst jetzt können wir die Hohlräume und das Blech dahinter erreichen.

   
In den Radhäusern kommt unser Unterbodenschutz TimeMAX Color zum Einsatz. Der Unterbodenschutz ist in vielen Farben lieferbar. Unser Kunde hatte sich für schwarz entschieden. Mit TimeMAX Color kann die Optik des Unterbodens an die Lackierung angepasst werden. Das Grundrezept des Materials ist uralt, kommt aus dem Schiffbau und wurde von uns mit Ölen und Additven verfeinert und „getunt“. Das Material ist jetzt als Rostschutz noch perfekter und sogar dauerelastisch. TimeMAX Color wird je nach Beanspruchung des Wagens in zwei oder drei Schichten aufgetragen. 

   
Blick auf den von allen Verkleidungen befreiten „nackten“ Unterboden. Rechts: Der Unterboden nach der Zweischicht-Behandlung mit TimeMAX Color. Eigentlich wären wir mit unserer Arbeit jetzt fertig… 

..viele Kunden, besonders aus Gebieten, in denen Salz gestreut wird, folgen jedoch unserer Empfehlung und lassen zum Abschluss der Arbeiten an einigen bestimmten Stellen noch eine Schicht Korrosionsschutzfett auftragen. Besonders in den nicht sichtbaren Bereichen unter Verkleidungen werden Verschraubungen, Falze und die gefährdeten Blechüberlappungen zum Abschluß mit unseren bewährten Korrosionschutzfetten behandelt. Wichtig zu wissen: Unser Fett kriecht in die Spalte zwischen den Blechüberlappungen und schützt hier zusätzlich!

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Keine Angst: So sieht der Unterboden dann nur kurze Zeit aus. Durch den Staub von der Straße wird das Fett relativ schnell ebenfalls schwarz.

Da wo das Fett bei anderen Farbtönen im Blickfeld wäre, z. B. auf den glatten Flächen der Radkästen, wird es hinterher wieder entfernt oder gar nicht erst aufgetragen. TimeMAX COLOR, unser Unterbodenschutz in Wagenfarbe, bleibt so sichtbar.

Adresse

TimeMax GmbH und Co. KG
Albert-Schweitzer-Ring 39
22045 Hamburg
Telefon: 040 - 460 93 91 0

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