Kosten
Transparenz bei allen Arbeitsgängen ist bei uns in der Werkstatt ein Leitmotiv.
So ist z. B. die vollständige Fotodokumentation aller Arbeitsschritte ein fester Bestandteil unserer Arbeit, den unsere Kunden sehr schätzen.
Nachvollziehbarkeit und Transparenz sind auch bei der Abrechnung wichtig.
Egal ob es sich um Hochpreisklassiker, hier z. B. ein Alvis Silver Eagle Special aus dem Jahr 1936 und rechts dahinter ein Jaguar XK 150 von 1959 oder um günstigere Youngtimer handelt: Bei TimeMAX werden alle Arbeitsschritte so fotografiert und dokumentiert, dass die Kunden die Arbeitsstunden nachvollziehen können. Und in noch einem Punkt sind die teuren und die günstigen Autos bei uns gleich: Die Abrechnung erfolgt immer nach dem selben Verrechnungssatz.
Die Kosten für eine TimeMAX-Behandlung sind mit den Preisen für eine so genannte "Hohlraumkonservierung" nicht vergleichbar. Eine nach dem Anbohren einiger (schnell erreichbarer) Hohlräume "blind" durchgeführte Behandlung ohne endoskopische Kontrolle würde unserem Anspruch nicht gerecht werden. Für ein auf den Zustand des Fahrzeuges abgestimmtes bestmögliches Ergebnis nach unserem Standard sind umfangreiche Montage- und Zusatzarbeiten nötig. Innenverkleidungen und einige Elemente des Interieurs werden fast immer demontiert. Vor dem Zusammenbau schmieren wir auch z. B. fast immer die Mechanik der Fensterheber neu ab und kleben auch in den meisten Fällen neue Türfolien ein. Wie gesagt, der Aufwand ist mit dem, was andere unter einer blind durchgeführten Hohlraumkonservierung verstehen, nicht annähernd vergleichbar. Und eines noch zum Thema Aufwand: Wenn wir tatsächlich Hohlräume anbohren, verwenden wir bei der Arbeit flexible Endoskope, damit eben nicht "blind" gearbeitet wird!
Unsere Verrechnungssätze:
1 Stunde TimeMAX-Korrosionsschutz:
85 € netto
1 Stunde TimeMAX-Karosseriebau:
85 € netto
1 Stunde TimeMAX-Trockeneisstrahlen inkl. aller Nebenkosten (z. B. Strom) und Verbrauchsmaterialien (z. B. Folien zum Abdecken und Abkleben des Wagens):
180 € netto
Besonderheiten:
Bei Restaurationen und bei Projekten, die länger als eine Woche (d. h. länger als 40 Arbeitsstunden) dauern, reduziert sich der Stundenverrechnungssatz ab der zweiten Arbeitswoche auf 75 Euro netto. Bei Langzeitprojekten sind weitere Rabatte möglich.
Jetzt noch eine "Besonderheit", die sich zunächst etwas seltsam anhört: Reparierte und behandelte Fahrzeugen können nach Abschluss der Arbeiten wegen des begrenzten Platzes nicht länger als maximal 2 Wochen aufbewahrt werden. Ab dem ersten Arbeitstag der darauf folgenden Woche müssen wir eine Standgebühr in Höhe von 6 Euro netto pro Wochentag berechnen.
Preisbeispiele für eine Rostschutzbehandlung der kompletten Karosserie (Hohlräume, Innenraum, Falze, Unterboden)
Anmerkung: Der Endpreis ist von der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden abhängig. Pauschalpreise kann es bei Oldtimern wegen der häufig versteckten Schäden nicht geben. Die im Anschluss aufgeführten Preise sind lediglich Preisbeispiele.
Triumpf TR 6:
=ca. 1800 Euro (inkl. Mwst, Endoskopie, Fotodokumentation und allen Verbrauchsmaterialien)
Jaguar MK 2, Jaguar XJ 12, Mercedes-Benz W 210 E Klasse Kombi:
=ca. 2500 bis 3000 Euro (inkl. Mwst, Endoskopie, Fotodokumentation und allen Verbrauchsmaterialien)
Der Zeitaufwand beim TimeMAX-Rostschutz-System
Sämtliche Korrosionsschutz- und Karosseriebauarbeiten werden von speziell aus- und weitergebildeten Karosseriebauern durchgeführt. Grundlage für den Behandlungsplan ist eine gründliche Untersuchung mit einem digitalen Schichtdickenmessgerät und Endoskopen.
Die Schäden und Schwachstellen werden wie schon beschrieben fotografiert. Das umfangreiche Fotomaterial wird zeitaufwändig sortiert. Eine Auswahl, im Durchschnitt sind es rund 120 Fotos, wird nach der Beendigung der Arbeiten auf CD gebrannt. Auf Grundlage der Sichtprüfung, der Schichtdickenmessung und der Endoskopie wird nach der Behandlung ein Serviceheft erstellt. Im Serviceheft werden die Schäden mit den dazu gehörigen Nummern der Fotos eingetragen. Allein die so durchgeführte Untersuchung dauert inklusive Dokumentation insgesamt mindestens einen halben Arbeitstag.
Vor der Behandlung muss der Unterboden aufwändig gereinigt werden. Bei starker Verschmutzung wird der Wagen von unten gründlich mit heißem Wasser und Hochdruck gereinigt. Nach der gegebenenfalls in der Lackierkabine durchgeführten Trocknung wird schadhafter Unterbodenschutz mechanisch entfernt.
Falls der alte Unterbodenschutz großflächig ausgetrocknet und unterrostet ist, empfehlen wir unseren Kunden zusätzlich das Abstrahlen des Unterbodens mit Trockeneis. Nur so kann bei dick aufgetragenem Bitumen sichergestellt werden, dass unsere Korrosionsschutzmittel auch wirklich das Metall erreichen. Informationen hierzu finden sich im Kapitel "Trockeneisstrahlen": www.timemax.de/trockeneisstrahlen
Um den Lack nicht zu verschmutzen, werden die Fahrzeuge vor der Behandlung des Unterbodens komplett mit einer Schutzfolie abgeklebt.
Bei TimeMAX kommt sowohl in den Hohlräumen, als auch am Unterboden wenn nötig ein Mehrschichtaufbau zum Einsatz. Die Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Arbeitsschritten nehmen viel Zeit in Anspruch und verzögern besonders bei der Unterbodenbehandlung den Ablauf erheblich, da hier häufig als erste Schicht ein Material eingesetzt wird, das einen Tag ablüften muss.
Besonders viel Zeit nehmen die Montagearbeiten ein. Um wirklich alle gefährdeten Bereiche erreichen zu können, werden viele Anbauteile, Türverkleidungen und ein großer Teil der Inneneinrichtung ausgebaut. Die Teppiche werden angehoben und falls Rost entdeckt wird, sogar ausgebaut. Bei fast allen Fahrzeugtypen werden weiterhin die Rückleuchten und die Scheinwerfer ausgebaut. Um die Stoßstangen von innen behandeln zu können, müssen wir sie bei den meisten Modellen demontieren.
Viele rostgefährdete Bereiche sind nur durch Demontage erreichbar.
Falls es die Konstruktion des Wagens zulässt, werden auch die Befestigungsnieten der Zierleisten von innen und die engen Zwischenräume unter den Scheibengummis behandelt. Auf Wunsch werden zusätzlich sämtliche Türdichtungen ausgebaut um die darunter versteckte Korrosion zu behandeln. Bei einigen Fahrzeugtypen müssen wir an diesen Stellen aufwändige Entrostungs- und Lackierarbeiten durchführen.
Weitere Lack- und Reparaturarbeiten, wie hier an den empfindlichen Türen bei einer Mercedes E-Klasse, werden mit 85 Euro pro Stunde berechnet. Auch "schwere Fälle" können durch das TimeMAX-System gerettet werden.
Für das Waschen und Reinigen des Wagens benötigen wir zwischen 2 und 3 Stunden.
Für die Behandlung eines Fahrzeuges werden je nach Größe und Konstruktion insgesamt vier bis fünf Werkstatt-Tage kalkuliert. Einige Arbeitsschritte, wie z. B. das Behandeln von Hohlräumen unter endoskopischer Kontrolle werden zu zweit ausgeführt. Bei einfach aufgebauten Fahrzeuge, wie z. B. bei einem Triumph TR 6 ist eine TimeMAX-Komplettbehandlung inkl. Unterboden ab rund 1600 Euro brutto möglich.
Bei einigen, wegen der Kontaktkorrosion zwischen Aluminium und Stahl kompliziert zu behandelnden Sportwagen in Superleggera-Bauweise, wie z.B. bei einem Maserati 3500 GT und bei großen Limousinen wie z. B. bei einem Mercedes W 100 Pullman ist der Aufwand entsprechend höher.
Wer die aufwändigen Säuberungs- und Montagearbeiten vor und nach der Behandlung selbst durchführt, kann mit einem Nachlass von bis zu 25% rechnen.
Eine Untersuchung der Lackflächen mit einem digitalen Schichtdickenmessgerät um die Spachtelstärke unter dem Lack zu messen und die dazugehörige Endoskopie kostet je nach Zeitaufwand rund 80 Euro brutto.
Eine Zwei-Jahres-Inspektion, die im TimeMAX-Serviceheft eingetragen wird, berechnen wir je nach Zeitaufwand. Der Arbeitsaufwand ist vom Zustand des Wagens abhängig. Die zum Teil mit Endoskopen durchgeführte Inspektion dauert im Schnitt zwei bis drei Stunden a 85 Euro netto. Konservierungsmaterialien werden zusätzlich berechnet.
Wie die Kosten für eine TimeMAX-Rostschutzbehandlung reduziert werden können
Diesen Satz haben wir schon oft gehört: "Warum ist denn diese Rostschutzbehandlung eigentlich so teuer?" Für uns von TimeMAX ist die Beantwortung dieser Frage leider schon fast Routine und die Antwort hört sich dann auch fast immer gleich an: "...das teure ist immer die Arbeitszeit."
Zum Vergleich: Bei uns wird die geleistete Arbeitsstunde eines speziell ausgebildeten Karosseriebauers mit 85 Euro (netto) berechnet. Bei Vertragswerkstätten und in Standard-Autohäusern wird für Karosseriebau rund ein Viertel mehr berechnet.
Zum Einsatz kommen bei TimeMAX die nach aktuellen wissenschaftlich durchgeführten Tests besten und wirksamsten Rostschutzprodukte. Unsere Testsieger-Materialien sind so gut, dass in den allermeisten Fällen auf Nachbehandlungen der Karosserie verzichtet werden kann. Die bei anderen Produkten üblichen "Auffrischungen" und Nachbehandlungen fallen weg- und das spart später Geld.
Da wir einen hohen Anspruch haben und wirklich alle rostgefährdeten Bereiche der Karosserie mit unseren Materialien zu erreichen wollen, müssen wir viel Zeit für die Endoskopie, die Demontage des Interieurs und die abschließende Montage aufwenden. Auch die Fotodokumentation mit pro Fahrzeug rund 120 Fotos von allen Arbeitsschritten nimmt relativ viel Zeit in Anspruch. Wenn wir (wie in der Branche bei Tätigkeiten dieser Art leider üblich) auf den Einsatz von speziell ausgebildeten Fachkräften verzichten würden und sowohl auf die teuren flexiblen Endokope als auch auf die Foto-Dokumentation und die Auswertung für das Scheckheft verzichten würden, könnten wir unsere Arbeit wahrscheinlich deutlich günstiger anbieten. Aber mal ganz ehrlich: Würden Sie ohne diesen hohen Anspruch überhaupt noch auf die Idee kommen, Ihren Wagen bei uns behandeln lassen? Ohne den Einsatz von speziell ausgebildeten Karosseriebauern, ohne flexible Endoskope, ohne das TimeMAX-Nachsorgesystem mit 20-Jahre-Scheckheft und ohne unser mit enormen Aufwand angeeignetes Wissen? Wohl kaum!
Endlich wieder TÜV! Hier haben sich die aufwändige Rahmensanierung und die Rostbekämpfungs-Maßnahmen bei uns sofort gelohnt. Die nächste Hauptuntersuchung eine Woche nach der TimeMAX Behandlung war kein Problem!
Der Besitzer dieses 12 Meter langen und 11 Tonnen schweren Wohnmobils kam buchstäblich in allerletzter Minute. Der Rost am Rahmen des fast 200.000 Euro teuren Fahrzeuges (mit hinten eingebauter Garage für einen VW Polo!) war bereits sehr stark fortgeschritten. Vor Beginn der Arbeit musste erst einmal stundenlang der Blattrost abgeklopft werden. Fast wäre das üppig ausgestattete Wohnmobil verloren gewesen. Der "TÜV" hatte den Besitzer schon zweimal abgewiesen. Die Wohl letzte Chance war ein Werkstatt-Termin bei uns...
Als der Kunde nach drei Tagen Entrostungs- Lack- und Rostschutzarbeit von uns die Rechnung bekam, war er nicht wegen der Summe, sondern wegen der Materialmenge überrascht. Neben den Grundierungen und Spezial-Lacken hatten die vier Mechniker, die zeitgleich an dem Wagen gearbeitet hatten, insgesamt 48 Liter TimeMAX Fett und 15 Liter TimeMAX Color (ähnlich wie Schiffslack, nur dauerelastisch) verbraucht. Unsere Materialien funktionieren auch auf angerostetem Stahl und haben das Fahrzeug gerettet. Obwohl Aufwand und die Rechnung relativ hoch waren, hat sich das Projekt für den Besitzer auf jeden Fall gerechnet. Er war sehr glücklich! Ohne unsere werterhaltenen Maßnahmen wäre das teure Wohnmobil verloren gewesen.
TimeMAX-Light?
Damit sich eine TimeMAX-Behandlung auch für relativ günstige Gebrauchtwagen und Nutzfahrzeuge lohnt, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir den hohen Zeitaufwand pro Behandlung reduzieren können. Die Fragestellung ist einfach: Welche Arbeitssschritte können weggelassen werden, um die Gesamtkosten zu senken?
-Wenn ein Fahrzeug optimal vorbereitet zu uns kommt, wird Arbeitszeit eingespart. So sollte z. B. der Unterboden perfekt gereinigt sein.
-Die Endreinigung kann nach Absprache auch vom Kunden vorgenommen werden.
-Wenn der Wagen zerlegt, d. h. ohne Sitze und Verkleidungen angeliefert wird, kann Arbeitszeit eingespart werden.
-Obwohl die Fotodokumentation die Basis für unser Nachsorgesystem bildet, kann auf Kundenwunsch darauf verzichtet werden. Das 20-Jahre-Scheckheft entfällt. Empfehlen würden wir den Verzicht auf eine Fotodokumentation allerdings nicht. Die Dokumentation ist nicht nur für den Kunden, sondern auch für unsere Mechaniker wichtig. So kann in der Werkstatt bei allen Arbeitsabläufen nachvollzogen werden, ob alle relevanten Stellen am Fahrzeug behandelt worden sind.
-Bei einigen Bauteilen, wie z. B. bei Türen, kann bei bestimmten Fahrzeugen auf eine Demontage der Verkleidungen verzichtet werden, wenn die empfindlichen Bereiche von oben durch den Fensterschacht oder durch zuvor angebrachte Bohrungen, erreicht werden können. Ein möglicher Nachteil: Um Fensterheber, Elektronik und z. B. Fensterschachtleisten vor Korrosionsschutzmaterialien zu schützen, wird an bestimmten Stellen weniger Material eingesetzt.
Überlegen Sie selbst und sprechen Sie uns an. Auf eine vor und nach der Arbeit durchgeführte Karosserieuntersuchung mit flexiblen Endoskopen sollte allerdings in keinem Fall verzichtet werden.
