Ursachen für Rost

Warum rosten Autos?

Dieser Satz hört sich beim ersten Mal für so manchen vielleicht komisch an: „Ob Sie den Lack Ihres Wagens teuer pflegen oder nicht, ist in erster Linie nur für die Optik wichtig, mit der Lebensdauer der Karosserie hat es nicht viel zu tun.
„Okay, Lackpflege ist wichtig, um die äußere Erscheinung zu erhalten, und beim Putzen kann man außerdem auch kleine Mängel finden. So weit so gut. Wir machen das fast genauso, das sehen wir ein.

Das erste Problem: Eine selbsttragende Karosserie hat Hohlräume
Bei all der Liebe zur opischen Erscheinung werden oft „die inneren Werte“ vergessen. Die wirklich gefährliche Korrosion entsteht da, wo man sie nicht sieht: Unter dickem „Unterbodenschutz“, in engen Falzen und Spalten und vor allem in den Hohlräumen der Karosserie. Hier herrschen ideale Bedingungen für Korrosion. Für feuchtes Dauerklima reicht sogar das in unseren Breiten durch tägliche Temperaturschwankungen entstehende Kondenswasser. Auch bei Fahrzeugen, die in scheinbar sicheren Garagen stehen, bildet sich so das gefährliche „Schwitzwasser“.

Ein Jaguar XJ 6 vor der Elbphilarmonie in Hamburg, fotografiert im Juni 2011. Der Lack glänzt in der Sonne. Ein tolles Auto, könnte man meinen.

   
Wie gut es dem Jaguar wirklich geht, zeigt erst ein Blick in die Hohlräume der Karosserie. Beispiel rechter Schweller: Hier haben wir unser drei Meter langes Hightech-Video-Endoskop von Storz eingeführt. Weil es flexibel ist und fernbedient werden kann, sind für uns so auch versteckte Schwachstellen immer gut einsehbar.

 

Schockierende Einblicke in den rechten Schweller. Ein gestochen scharfes Bild. So geht es dem Wagen wirklich, so sieht der von außen glänzende Jaguar von innen aus. 

Wer sich das Bild länger anschaut, muss gleich zwei Mal schlucken. Zum Einen hat der glänzende Lack mit dem Zustand einer Karosserie nicht viel zu tun. Das sagten wir ja schon an weiter vorne im Text.

Für die zweite Erkenntnis muss man aber genauer hinschauen: Oben rechts im Bild ist eine ausgehärtete Hohlraumkonservierung zu sehen. Es ist altes Hohlraum-Schutzwachs. Auch oben im Hohlraum hat das Wachs zwar gut gehaftet. Ganz offensichtlich aber hat das Wachs das Rosten nicht verhindern können. Die Ursache für das Versagen: Das Material ist hart wie ein alter Farbanstrich und hat keine Langzeitwirkung. Die Lösemittel, die es einmal weich und elastische gemacht haben, sind schon lange ausgegast. Unter dem harten Wachs rostet es weiter. Rostschutzmittel auf Ölbasis hätten übrigens auch nicht geholfen, sie wären längst wieder aus dem Wagen herausgelaufen. Dazu später mehr…

Nach dem Fototermin an der Elbe haben wir auf dem Parkplatz am Wasser diesen ungewöhnlichen Audi entdeckt. Ein wirklich gutes Beispiel um zu zeigen, wie Autos wirklich rosten. Schon vor Jahren hat der Besitzer den Wagen komplett entlackt. Durch Regen, Schnee und Streusalz ist er von außen überall gleichmäßig stark verrostet.

Ursachen für Rost_006   
Verkehrte Welt: Obwohl der rostige Audi arg mitgenommen aussieht, ist er im direkten Vergleich zum hübsch glänzenden Jaguar eindeutig das besser erhaltene Fahrzeug.

Der Audi hat eine Zukunft, er hat noch viele Jahre auf der Straße vor sich. Bei unserem blauen Jaguar hingegen sieht es eher düster aus, er müsste eigentlich aufwändig restauriert werden.

 

Zeitbombe altes Wachs – Das zweite Problem für unsere Autos

Ein schönes Haus bauen, eine tolle Frau heiraten und beim geliebten Auto die Karosserie vor Rost schützen: Es gibt so ein paar wichtige Dinge im Leben, die sollte man wenn es irgend geht, nur einmal machen.
Sonst wird´s später echt teuer.
Wer zuerst den falschen Rostschutz auswählt und dann auch noch den Fehler begeht, die vom Hersteller meist vorgeschriebenen Nachbehandlungen zu vergessen, der macht einen dieser Fehler, die irgendwann einmal teuer werden.

Vorsicht: In diesem Auto ist eine Bombe!

   
In Wirklichkeit ist es bei diesem eigentlich gut erhaltenen Mercedes W 123 nicht nur eine echt große Bombe und sie liegt auch nicht wie erwartet im Kofferraum. In Wirklichkeit sind viele kleine. In jedem Hohlraum eine! Hier ein Einblick in die Fahrertür: Bei dem alten Hohlraumwachs sind die Lösemittel ausgegast. Das Wachs hat sich zusammengezogen, es wird rissig und schützt nicht mehr.

   
Ganz unten in der Tür ist es noch besser sichtbar: Altes Hohlraumwachs kann rissig werden. Wenn es ganz ausgetrocknet ist, löst es sich sogar vom Blech.

Gut, dass es  TimeMAX gibt: Unsere lösemittelfreien Fette durchdringen altes Wachs bis auf´s Blech. Der Schutz gegen Rost ist perfekt. Und Nachbehandlungen sind bei uns eine absolute Ausnahme. Im Gegensatz zu vielen anderen Mitteln auf Fettbasis, die im Sommer zum größten Teil ablaufen, ist unser Material dauerhaft haltbar.

Fazit:

Glänzender Lack hin oder her, es ist leider tatsächlich so: Über die Lebensdauer eines Autos wird im Inneren der Karosserie entschieden. Der wirklich gefährliche Rost entsteht da, wo er nicht bemerkt wird: Unter dem alten Unterbodenschutz und vor allem in den Hohlräumen. Und genau dort muss er wirkungsvoll mit den geeigneten Methoden bekämpft werden. Wie sich die einzelnen Rostschutz-Systeme, also Öle, Wachse und Fette auf Dauer bewähren, haben die zwei Auswertungen eines Langzeittests der Fachzeitschrift Oldtimer Markt gezeigt. Sie wurden im September 2009 und im Oktober 2010 veröffentlicht. In einem Satz zusammengefasst, können die Testergebnisse so kommentiert werden: Viele an sich gut haftende Wachsprodukte neigen dazu auszutrocknen. Öle sind zu oft dünn und laufen ab. Auch bei einigen an sich auf Dauer gut schützenden Fettprodukten ist das so. Im Sommer werden sie warm und laufen dann an den glatten Flächen im Hohlraum herunter. Anschließend tropfen sie an heißen aus dem Auto heraus.
Anders bei TimeMAX. Wir haben die besten Eigenschaften der einzelnen Systemein einem vereint. Beste Kriechfähigkeit wie bei Öl, beste Haftung wie bei Wachs und bester Dauerschutz wie bei Fett.
Der Test der Zeitschrift Oldtimer Markt kann als PDF im Kapitel „Medienecho“ heruntergeladen werden.

Adresse

TimeMax GmbH und Co. KG
Albert-Schweitzer-Ring 39
22045 Hamburg
Telefon: 040 - 460 93 91 0

News