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Schlafen im Hafen macht glücklich: Rostschutz für ein altes Hotelschiff

 

„Hallo hallo, ist echt eilig, wir brauchen dringend was gegen den Rost!“

TimeMAX als Rost-Feuerwehr! Diese Art von Jobs mögen wir natürlich besonders. Heute geht es um die „Lydios“, ein über 100 Jahre altes Frachtschiff. Das 55 Meter lange Binnenschiff wurde 1914 in Belgien gebaut. Im Laufe ihrer langen und wechselvollen Geschichte hat die Lydios vor allem lose Güter wie z. B. Getreide und Dünger transportiert. Die meiste Zeit in ihrem ungewöhnlich langen Leben war das Schiff in den Niederlanden unterwegs. Jetzt gehört die Lydios der Familie Klovert aus Hamburg Harburg. Foto oben, von links nach rechts: Marcel, Tom und Heike.

Die 104 Jahre alte Lydios liegt jetzt im Harburger „Kulturhafen“. Hier wartet sie auf ihre neue Zukunft als Hotelschiff.

Die Kloverts haben das Schiff gerade aus Holland nach Hamburg überführt. Jetzt liegt der Frachter im Harburger Kulturhafen und wird restauriert. Das Ehepaar hat schwer was vor mit dem alten Schiff: Schon bald, vielleicht noch dieses Jahr, soll aus der Lydios ein „B & B“ Hotel werden: Das erste schwimmende „Bed and Breakfast“ Hotel in Hamburg.

   
Ganze 55 Meter ist die Lydios lang. Wie groß sie ist, merkt man auch im Laderaum. Ziemlich viel Platz hier! Insgesamt vier Doppelzimmer und ein extra großes so genanntes Familienzimmer soll es im Frachtraum bald geben. Jedes Zimmer hat natürlich ein richtiges Badezimmer mit Dusche.

Dieser Raum hier war früher mal ein sogenannter „Ballasttank“. Je nachdem, wie der Frachter beladen war, wurde der Hohlraum mit Wasser befüllt. So konnte man während der Fahrt und im Hafen dafür sorgen, dass das Schiff gerade im Wasser liegt.

   
Der Ballasttank war über 100 Jahre mit Wasser gefüllt. Keine Angst: Die Anrostungen unten am Schiffsboden sind völlig normal.

   
Die große Kunst sieht jetzt aber so aus: Wie verhindert man, dass sich der Rost durch den Boden frisst?

   
Um das Durchrosten zu verhindern, wird Rostschutzfett von TimeMAX eingesetzt werden. Wegen der starken Anrostungen wird das Fett aber nochmals modifiziert. Es wird mit unserem Kriechöl „Speedlotion“ versetzt. So wird die Kriechfähigkeit nochmals erhöht.

   
Vor der Verarbeitung wird das im kalten Zustand feste Fett erhitzt. Am besten geht das mit einer Induktionskochplatte. Sie wird auf 110 Grad Celsius eingestellt.

   
So sieht der Boden nach der Beschichtung aus. Fast fertig! Um sicherzustellen, dass sich das Fett trotz der kalten Temperaturen jetzt im Winter mit der unebenen Oberfläche vom Stahl verbindet, will Marcel Klovert in ein paar Tagen noch ein bisschen nacharbeiten: Wir haben ihm empfohlen, das Fett mit einem stabilen Pinsel in den Untergrund hinein zu reiben.

Die Kloverts wollen ihr „B & B“ Hotel im Harburger Hafen schon bald eröffnen: Die nächsten Monate werden für die beiden und ihren Sohn Tom bestimmt anstrengend!

Wer den Stand der Arbeiten verfolgen möchte, findet bei Facebook unter den Namen „Schlafen im Hafen“ eine Seite zu dem Projekt.Hier der Link: https://www.facebook.com/Schlafen-im-Hafen-1156729584434853/?pnref=story

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