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Mein Porsche rostet nicht! Oder vielleicht doch?

Wir von TimeMAX sind dafür bekannt, dass wir „Auf-Nummer-Sicher-gehen“.

Wie der Name schon sagt, ist unser System darauf ausgelegt, die Nutzungszeit eines Autos, eines Schiffes oder einer Industrieanlage, maximal zu verlängern. „Time MAX“ eben!

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Wer von Mittenwald aus in die österreichischen Alpen fährt, kommt an diesem „Hingucker“ nicht vorbei. An der Wand eines Oldtimer-Händlers in Scharnitz hängt dieser rostige Porsche als Dekoration. Wer näher ran geht, bricht sofort in Tränen aus.

Um bei allem was rostet, eine maximale Lebensdauer zu erreichen, müssen wir manchmal ungewöhnliche Wege gehen. Ein Beispiel ist die Rostschutzbehandlung von Autos. So verwenden wir am Unterboden in den meisten Fällen eine Kombination von mehreren Produkten: Ein abriebfestes Produkt für den Schutz der Flächen und ein weiches und stark kriechfähiges Produkt als „Extra-Kantenschutz“ für die empfindlichen Stellen. Gemeint sind hier z. B. alle Bereiche im sogenannten „Spritzschatten“, die empfindlichen Blechkanten und die Schweißnähte.

 

Unterboden: Unterschiedlicher Schutz für Flächen und empfindliche Stellen

Für den Flächenschutz nehmen wir entweder eine selbstentwickelte Schiffsfarben-Wachs-Mischung (TimeMAX COLOR) oder ein ebenfalls festes Wachs, wie z .B. TimeMAX 300 WAX.

Die empfindlichen Stellen (z. B. Ecken, Kanten, Schweißnähte) werden besonders behandelt. Für diesen „Extra-Kantenschutz“ nehmen die Mechniker in der TimeMAX Werkstatt in Hamburg in den meisten Fällen das Rostschutz-Fett TimeMAX 2000. Es wird aufgespritzt.

Wer das Fett nicht spritzen, sondern pinseln möchte, kann auch TimeMAX MOVE nehmen. Im Vergleich zu dem 2000er Rostschutz-Fett haftet es noch stärker.
Wer eine Abneigung gegen den Einsatz von weichen Fetten am Unterboden hat, kann auch für den „Extra Kantenschutz“ auch ein Wachs nehmen. In der TimeMAX Werkstatt wird in diesem Fall dann TimeMAX 300 WAX eingesetzt. Es ist fester als das Fett und klebt nicht.

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Immer wenn Gerd Cordes bei dem Oldtimer-Händler „Tirol-Klassik“ einen Zwischenstopp macht, fotografiert er den an der Wand hängenden roten Porsche. Jedes Mal sieht der Wagen schlimmer aus. Eine tolle Marketing-Idee!

Und wer unsere Philosophie noch nicht kennt, der wundert sich halt: „…so viel Aufwand? Drei Schichten Schiffsfarbe und dann auch noch Fett? Totaler Quatsch und viel zu teuer!“

Unser Chef hat es sich abgewöhnt, in den unzähligen Foren im Internet auf dieses Kritik einzugehen. Der Zeitaufwand, alles schriftlich zu beantworten, wäre so groß, dass er seine Werkstatt wohl zu machen müsste.

Außerdem, so glaubt er zumindest, wird es sich irgendwann in der Szene schon rumsprechen, wie außergewöhnlich gut seine Philosophie ist. „Auf-Nummer-Sicher-gehen“ ist langfristig immer besser!

Vor kurzem, saß er dann doch wieder einmal vor dem Rechner und stöberte in einem Porsche-Forum. Er hat ja schließlich selbst einen und ist schon seit Schulzeiten ein großer 911er Fan.

Wie so oft, ging es in den Beiträgen um das Thema Unterbodenschutz und die unterschiedlichen Materialien auf dem Markt. So weit so gut, das war nichts Neues. Auf einmal fing unser Chef dann doch wieder an zu meckern. Grund war der Beitrag eines Porsche-Fahrers aus München. Er hatte ein „perfekt gepflegtes“ und hübsch glänzendes 911er G-Modell aus den achtziger Jahren. Sein Text im Forum ging ungefähr so:

„…die spinnen doch, die dahinten in Hamburg. Extra Fett für die Ecken und Kanten? Das ist doch totaler Quatsch. Das wird doch alles schmutzig durch den Straßenstaub! Mein Auto soll unten genauso hübsch sein wie oben. Mein 11er ist von 86 und verzinkt, der rostet sowieso nicht, das ist alles total unnötig und einfach nur Geldmacherei!“

„Wenn die doch bloß wüssten, wie weit sie danebenliegen“ dachte sich unser Chef: „Können die Leute denn nicht rechnen? Das Auto ist jetzt doch fast 30 Jahre alt. Wenn der bloß wüssten, wie oft wir bei uns in der Werkstatt an den verzinkten 911ern schweißen müssen!“

Die 1976 bei Porsche eingeführte (Teil-) Verzinkung war im Vergleich zum vorher fast nicht vorhandenen Schutz natürlich ein Quantensprung. Was aber scheinbar immer noch nicht alle wissen: Auch der Zink ist nur ein temporärer Schutz. Er „opfert sich“ verbraucht sich von selbst um den darunter liegenden Stahl möglichst lange zu schützen.

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Die Bodenbleche sind nicht mehr vorhanden. Wussten Sie, dass Rost so grausam sein kann?

Aus den Rost-Katastrophen der Vergangenheit hatten sowohl Porsche, als auch Audi (Audi 100 C3 ab 1982) gelernt. Verzinkte Bleche wurden serienmäßig. Mindestens 10 Jahre ohne Rost-Reklamationen waren jetzt das Ziel. Bei Porsche wurden dieses Ziel ein paar Jahre später mit der Vollverzinkung dann auch in der Praxis erreicht.

Ausnahmen mit schweren Schäden gab es immer nur dann, wenn salzige Seeluft (wie an der Nordseeküste) oder übermäßiger Streusalz-Einsatz (wie im Süden von Bayern) mit im Spiel waren. Durch das aggressive Salz wurde die Opferschicht zwischen Blech und Lack besonders am Unterboden schnell aufgebraucht und zerstört.

Um ein wenig aufzuklären (und wohl auch um sich abzuregen!), hat Gerd Cordes dann doch reagiert. Auf seinen Festplatten hat er nach ganz besonderen Porsche-Fotos gesucht. Die Bilder stammen von seinen Reisen und aus der TimeMAX-Werkstatt.

Wer genau hinschaut wird sehen, dass neben den Klassikern auch die neueren und verzinkten Modelle betroffen. Besonders befallen sind die Schweller und die versteckten Bereiche hinter den Behältern in den Radhäusern. Bei den 964ern (1988 bis 1994) haben die Karosseriebauer von TimeMAX neben diesen Schäden auch schon durchgerostete Kotflügel und Kofferraumhauben geschweißt. Selbst bei den Nachfolgern, gibt es bereits Durchrostungen, die geschweißt werden müssen. Beim 993 ist es zuerst der Scheibenrahmen. Jüngstes Rostopfer in der TimeMAX-Werkstatt war ein gerade mal neun Jahre alter 911er aus München. Durch den Ganzjahreseinsatz mit viel Streusalz im Winter war der Wagen aus der Modellreihe 997 von unten so stark verrostet, dass er bei TimeMAX mit Trockeneis gestrahlt werden musste. Die Zinkschicht war längst verschwunden. Nahezu der ganze Unterboden war tiefbraun. Die nachfolgende Rostschutzbehandlung des Unterbodens mit TimeMAX PAINT REPAIR und TimeMAX 300 WAX war eine „Rettung in letzter Minute“.

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Wo jetzt Löcher sind, waren früher ein mal die Schweller. Alles was jemals mit Spritzwasser in Berührung gekommen ist, hat sich in Luft aufgelöst.

Bei TimeMAX gibt es für die verschiedenen Porsche-Modelle selbst angefertigte Behandlungspläne. Porsche-Fan Gerd Cordes hat sogar Filmaufnahmen von den aufgeschnittenen Hohlräumen angefertigt und archiviert. Kein noch so versteckter Winkel der Karosserie wird bei einer TimeMAX-Behandlung übergangen. Wer will, kann zur Ansicht gerne vorbeikommen! Schock-ähnliche Erlebnisse und Gänsehaut werden garantiert.

Merke: Auch bei Porsche gilt leider das, was überall gilt: Wer nicht wirklich gut vorsorgt, muss früher oder später schweißen. Es ist alles eben nur eine Frage der Zeit!

Zartbesaitete Porsche-Fans sollte jetzt besser wegklicken: Einige der folgenden Fotos tun echt weh!


 

Porsche 911 Targa

Fotografiert im Sommer 2012 im Ort Vejers Strand an der dänischen Nordseeküste. Das Baujahr des Wagens ist unbekannt. Wegen der Färbung der inneren Schwellerbleche nehmen wir aber an, dass es sich um eine verzinkte Karosserie handelt.

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Irgendwie hat sich nichts verändert: Wenn unser Chef in den Urlaub fährt, ist das Bummeln auf Schrottplätzen zwischendurch Pflicht. Die Mechaniker von TimeMAX und auch die Kunden schätzen die Fotografier-Leidenschaft von Gerd Cordes sehr. Nach jeder Urlaubsreise vom Chef gibt es Unmengen neuer Hohlraumfotos!


 

Porsche 911 G Modell von 1987

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Wundern Sie sich nicht: Rost ist auch bei den verzinkten Porsche-Karosserien durchaus üblich. Wer “Auf-Nummer-Sicher-gehen” will und die Korrosion verhindern will, sollte seinen geliebten Porsche bei TimeMAX zur Ansicht vorbei bringen. Werfen Sie bitte einen Blick auf das Kapitel „Die erste Diagnose„.


 

Porsche 911 (Modell 964), Baujahr 1991

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Der Wagen wurde ganz offensichtlich einige Jahre als Alltagsfahrzeug eingesetzt. Die außergewöhnlich schweren Schäden sind wahrscheinlich durch Streusalz entstanden. Sie sind aber leider nicht untypisch. Schauen Sie sich die Fotos an, Sie werden staunen!

 


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