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Der Teneriffa-Test, Teil 9: Die eierlegende Wollmilchsau: Gibt’s die wirklich?

Mit dem Koffer voller rostiger Testbleche geht es von der „El Grande Primero“ dann zurück zu unserem Blumengarten. Im fünften Teil unserer Teneriffa-Geschichte hatten wir Ihnen unsere Unterkunft in dem tropischen Garten bereits vorgestellt.

War doch echt schön, oder?

     
Auch sie war damals ein Teil unserer Geschichte: Sissi, die Katze mit dem Namen der österreichischen Prinzessin. Seit Juli 2008 wohnt sie hier im Blumengarten.

Weil wir unseren Hund Oskar gerade nicht dabei haben, gesellt sich Sissi beim Hochsteigen auf den Berg zu uns. Lassen wir uns vielleicht hier gerade mal wieder von unserer eigentlichen Aufgabe ablenken?

Irgendwann ist auf jeden Fall nicht mehr klar, wer voran geht, und wer wem hinterher läuft.

     
Halbe Strecke in Richtung Holzhaus den Hang hinauf. Ein bisschen vom Giebel kann man auf dem linken Bild auch jetzt schon sehen: Ganz schön weit oben!

     
Schön, oder? Als wir unseren Test im Februar begonnen haben, waren wir hier für ein paar Tage zu Gast.

Das gedankenverlorene Lustwandeln durch den Garten dauert dann insgesamt doch nur ein paar Minuten. Es wird jäh beendet. Als unser Hund Oskar den Berg hochläuft und nachkommt ist Schluss: Ruck Zuck und die Katze ist weg!

So, an diesem erneuten Schlenker ist natürlich nur die Sissi schuld. Wo waren wir vorhin gleich noch stehen geblieben?

Klar, Rost! Nicht, dass das hier wegen der Katze noch vergessen wird!

Also, so war´s, als uns dann vorhin auf einmal die Sissi ins Bild lief: Wir hatten den Koffer mit den Blechen in der Hand und waren unterwegs zu unserer Unterkunft.

Auch Oskar findet das mit unseren Tests natürlich echt super: Welcher Werkstatthund bekommt schon die Gelegenheit, auf die Kanaren zu fliegen?

     
Schon auf den ersten Blick zu sehen: Ganz schön viel Rost! Sagten wir Ihnen schon, dass die Lochbleche, die Schrauben und auch die Muttern natürlich verzinkt sind?

     
Ohne die schützenden Deckel sieht man jetzt endlich mal die Testbleche. Rahmen eins und zwei sind mit den jeweils gleichen Produkten und Rezepturen beschichtet. Der Rahmen links im Bild kommt aus dem Wellenbrecher, der rechte Rahmen kommt vom Thunfisch-Kutter.

Der Grund für die Teneriffa-Odyssee:

Die Suche nach unserer „eierlegenden Wollmilchsau“

Haben Sie schon mal von der Eierlegenden Wollmilchsau gehört? Gibt’s das vielleicht auch beim Unterbodenschutz?

Zunächst müssen wir einmal klären, was so eine Eierlegende Wollmilchsau eigentlich ist. Wir haben für Sie (und für uns) im Internet einmal ein bisschen genauer nachgeschaut.

Egal, wo man sucht, überall gibt´s das gleiche zu sehen: Die Eierlegende Wollmilchsau ist etwas, das „nur Vorteile hat, etwas, das alles richtig macht oder richtig kann, und absolut frei von Mängeln ist!“.

So sieht einer dieser der großartigen Alleskönner dann vielleicht aus. Das Bild haben wir bei Wikipedia gefunden, es stammt von Georg Mittenecker.

Gibt’s das wirklich? Ein Unterbodenschutz, der wirklich alle glücklich macht? Einer, der sowohl bei neuen, als auch bei alten und rostigen Autos wirklich gut funktioniert?

Das mit den Wünschen geht wahrscheinlich sogar noch weiter: Das Material sollte außerdem natürlich auch echt leicht zu verarbeiten sein, es sollte angenehm riechen, ach ja, so richtig schön grifffest sollte die Oberfläche später dann natürlich auch sein!

All das haben wir natürlich im Kopf, deshalb sind wir jetzt für Sie hier auf Teneriffa.

Die Deckel sind ab: Erste optische Begutachtung auf der Terrasse.

     
Königsklasse: Wenn man sich zuerst die verzinkten Schrauben und dann später die Testbleche anschaut, sieht man, dass alle Materialien, die wir hier prüfen, auf einem sehr hohen Niveau unterwegs sind.

Erst bei der genauem Hinschauen werden die Unterschiede dann doch deutlich!

     
Hier sehen Sie zwei der Testsieger“-Produkte nebeneinander. Eine Eierlegende Wollmilchsau ist trotz allerbestem Rostschutz nicht dabei. Warum ist das so?

Was haben die Test bislang gebracht?

Eigentlich könnten wir jetzt echt froh sein! Die neuen Rezepturen schaffen genau das, was wir von ihnen erwartet haben: Zum einen funktionieren sie auf schwierigen Untergründen, also auf leichtem Schmutz und auch noch auf Rost. Zum anderen haben sie gezeigt, dass sie auch mit heftigen Prüfbedingungen wie Salzwasser echt gut klarkommen. Wir haben also genau das erreicht, was wir wollten: Wir haben „oben noch einmal einen drauf gesetzt!“

Gute Voraussetzungen also, damit ein Fahrzeug auch von unten „für die Ewigkeit“ präpariert werden kann!

Dennoch sind wir mit unseren Entwicklungen wohl noch nicht ganz fertig. Der Grund: Die wirklich großartigen Rezepte sind durch den relativ hohen Fettanteil ein kleines bisschen weicher, als wir es uns wünschen.

Vielleicht ist aber auch so, dass wir die hervorragende Leistung direkt auf Rost ja auch gar nicht für alle Kunden brauchen? Dann gäbe es nämlich auch noch die Möglichkeit mit zwei Rezepten auf den Markt zu gehen: Eine griff-feste Variation für normale und leicht angerostete Unterböden und eine weichere Rezeptur für die wirklich schweren Fälle.

Hier auf Teneriffa machen wir jetzt auf jeden Fall eines: Wir packen alles zusammen und fahren zurück nach Hamburg.

Mannomann, was uns hier wieder so alles passiert ist! War wieder mal ganz schön abgefahren und anstrengend hier auf der Insel!

Wir wollen die Zeit um Weihnachten rum mal ein bisschen in uns gehen: Zum Einen müssen wir uns von unserem Rosturlaub auf Teneriffa erholen und zum Anderen müssen wir dringend mal nachdenken, wie es weitergeht.

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