Der Teneriffa-Test Teil 8: Der Rost-Turbo vom Thunfisch-Kutter

Der Teneriffa-Test, Teil 8

Schnell, schneller, am schnellsten:
Der Rost-Turbo vom Thunfisch-Kutter

Erinnern Sie sich? Im Februar 2016 haben wir zwei Rahmen mit jeweils sechs Testblechen nach Teneriffa gebracht. Ein Rahmen wurde an einer Küstenbefestigung direkt am Wasser verschraubt. Die Geschichte von der schwierigen Demontage unten am Wellenbrecher finden Sie bei uns auf Seite hier:

http://www.timemax.de/der-teneriffa-test-teil-7-stress-im-wellenbrecher

Die Bleche auf beiden Rahmen wurden vor rund neun Monaten in Hamburg mit den gleichen Unterbodenschutz-Produkten beschichtet. Bei dem Test vergleichen wir unsere besten neuen Unterbodenschutz-Rezepturen mit Produkten vom Wettbewerb.

Unser Ziel: Wir wollen 2017 einen neuen schwarzen Unterbodenschutz auf den Markt bringen, der nicht nur sehr lange gegen Rost schützen soll, sondern auch unter schwierigen Bedingungen, wie z. B. auf angerosteten Blechen, wirklich gut funktionieren muss.

Sehen Sie den Mann neben dem Schiff? Es ist Heinz Schneider, er lebt schon seit vielen Jahren auf der Insel und spricht perfekt spanisch. Ohne ihn wäre es wohl schwierig geworden, hier auf Teneriffa!

     
Heinz Schneider mit unserem Werkstatthund Oskar vor der „El Grande Primero“. Schneider hilft uns bei den Tests. Er kennt hier auf den Inseln „Gott und die Welt“, er organisiert und dolmetscht!

Die Rostbelastung auf hoher See ist mit der an Land nicht annähernd vergleichbar. Das Salzwasser, das UV-Licht und der viele Sauerstoff wirken wie ein Rost-Turbo. Je nachdem, wie ein Schiff eingesetzt wird, liegt der „Rost-Beschleunigungsfaktor“ zwischen Faktor 10 und Faktor 20.

Aus diesem Grund brauchen Schiffe erstklassigen Rostschutz…

…und für unsere Zeitraffertests sind diese Bedingungen natürlich geradezu ideal!

Egal, wie gut oder wie schlecht die Voraussetzungen auch sind: Was hier durchhält, funktioniert später auch bei Ihrem Fahrzeug!

     
Auf diesen Fotos sehen Sie wie stark der Rost auf hoher See wütet: Als das Schiff im Februar in See gestochen ist, war hier noch kein Rost zu sehen!

     
Es ist immer das Gleiche: Aus einer kleinen Beschädigung in der Farbbeschichtung wird durch die Salzbelastung schnell ein kapitaler und somit teurer Rostschaden.

Zusammen mit Heinz Schneider und Kapitän Francisco Jimenez Jordan oben auf der Brücke der „El Grande Primero“: Links im Bild ist der Testrahmen zu erkennen. Im Februar hatten wir ihn hier mit Kabelbindern befestigt.

     
Eindeutig zu sehen: Auf hoher See sind neun Monate fast schon eine Ewigkeit. Obwohl die Lochbleche, die Schrauben und Muttern natürlich verzinkt sind, hatten sie gegen die Salzbelastung wohl doch keine Chance.

     
Vielleicht sollten wir dem Kapitän beim Putzen helfen: Wie auch bei dem Test im Wellenbrecher ist das Rostwasser nach unten gelaufen und hat sichtbare Spuren hinterlassen.

     
Ein großer und fast schon feierlicher Moment oben auf dem Dach der Brücke: Der Kapitän und Gerd Cordes lösen den Rahmen vom Antennenmast.

Das Anbringen und Abbauen vom Rahmen dauert jeweils nur wenige Minuten: Alles ist deutlich stressfreier als das vor kurzem unten im Wellenbrecher!

     
Erst einmal gilt es jetzt den Rahmen so zu verpacken, dass er beim Transport nicht beschädigt wird.

Im Laufe der Jahre haben wir uns für unsere Tests viele eigene Standards „entwickelt“.

Ein gutes Beispiel sind die Rahmen für unsere Testbleche. Weil sie auch stärkste Stürme ohne wackeln und klappern überstehen sollen, bauen wir sie aus Lochblech. Hier pfeift auch Windstärke 12 ohne Beschädigungen einfach durch. Und damit sie nicht so stark rosten, dass unsere Testbleche vielleicht doch in Mitleidenschaft gezogen werden, sind sie natürlich verzinkt.

Zwei Rahmen mit jeweils sechs Blechen passen exakt in einen Standard-Alukoffer aus dem Baumarkt bei uns um die Ecke in Hamburg. Der Aufwand muss sein: Damit die Testbleche nicht beschädigt werden, behandeln wir die Rahmen prinzipiell wie rohe Eier!

Das vor Beschädigungen schützende Deckblech will unser Chef erst später „bei uns zuhause“ in San Andres auf der Terrasse abschrauben. Schon bald wird sich also zeigen, wie gut die Idee mit dem Thunfisch-Kutter dann also insgesamt wirklich war.

Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt: Wie haben sich unsere neuen Unterbodenschutz-Rezepte bewährt?

Wie es hier auf der Insel mit unseren Tests weiter geht, lesen Sie schon bald bei uns auf der Seite.

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