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Der Teneriffa-Test, Teil 1: Der Rost-Urlaub auf Teneriffa und unser Job auf einem der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt

Eine der Lieblingsaufgaben von unserem Chef Gerd Cordes sieht so aus: „Rrring, rrring, rrring! In der Firma klingelt das Telefon: Der Anruf kommt von ziemlich weit weg, von irgendwo auf der Welt:

„Hilfe, hilfe: Alles geht kaputt, überall Rost!“

Anrufe dieser Art bekommen wir seit der Firmengründung im Jahr 2004 regelmäßig. Alle paar Wochen gibt es eine neue Aufgabe.

Mal sind es Meerwasser-Entsalzungsanlagen in Dubai, mal ein historisches Segelschiff aus der Karibik und dann riesige Offshore-Windkraftanlagen, die irgendwo im Atlantik stehen.
Solche Aufgaben als Problemlöser findet unser Chef super. Weiß er doch, dass man an schwierigen Aufgaben wächst und sich immer weiter entwickelt! Ob man nun will oder nicht: Nur die echt kniffeligen Jobs bringen einen für die Zukunft wirklich weiter!

Der Anruf, um den es dieses Mal geht, ist etwas ganz besonderes. Ein echtes Highlight und richtig viel Stoff für eine gute TimeMAX-Geschichte: Ein Rostschutzjob auf der „Norwegian Epic“. Das Schiff ist riesig, es ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt! Und damit es auch für Nicht-Techniker interessant bleibt, haben wir dieses Mal zum Schluss sogar ein bisschen echte Liebe mit eingebaut!

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Die Norwegian Epic wurde 2010 auf der französischen Werft „STX France“ in St. Nazaire gebaut. Das Schiff gehört der US-amerikanischen NCL Reederei.

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Und schon geht´s los mit den Superlativen: Das Schiff ist rund 330 m lang und kann knapp 5000 Passagiere mitnehmen! Ziemlich fett, oder?

Die Geschichte mit der Norwegian Epic und unserem Rostschutz wollten wir Ihnen eigentlich schon vor ein paar Monaten erzählen. Doch damals fehlten uns noch die passenden „Totalen“, soll heißen, es fehlten die Großaufnahmen vom Schiff selbst. Alles was wir damals im Herbst 2015 hatten, waren einige wenige Handyfotos. Für eine Geschichte auf der TimeMAX-Seite war es insgesamt aber echt zu wenig.

Die neuen Bilder, die Sie hier jetzt sehen sind aktuell! Wir haben sie im März 2016 auf der Kanareninsel Teneriffa gemacht.

Die Aufnahmen vom Schiff haben wir einem Zufall zu verdanken: Unser Chef Gerd Cordes hat hier im März Rost-Urlaub gemacht. Nein, bitte nicht falsch verstehen: Nicht etwa Urlaub vom Rost, sondern Urlaub mit Rost! Es war von Anfang an als Mix angedacht: So 90 zu 10 oder so. Soll heißen, meist rumlungern und Urlaub machen so wie andere auch und dann noch mit „ein paar richtig schönen neuen Rostschutztests loslegen“. So etwas in der Art hatte er jedenfalls seiner Freundin versprochen.

Zwei Rahmen mit jeweils sechs unterschiedlichen Testblechen hatte er mit extrem viel Aufwand kurz vor der Reise vorbereitet. Wie so oft in den letzten Monaten geht es auch dieses Mal um neue Mixturen für einen schwarzen Unterbodenschutz. Es soll ein Produkt werden, dass bei sehr alten Fahrzeugen auch direkt auf Rost haftet und dann trotzt harten Beanspruchungen nicht einreißt und abplatzt.

Die Kanaren: Ein Paradies für Rost-Tester

Warum Teneriffa für Rostschutz-Tests so ideal ist, erklärt sich fast von selbst, wenn man auf die Karte guckt: Rund rum Salzwasser ohne Ende und dann auch noch das besondere Klima wegen der Nähe zur Sahara. Denken Sie bitte einmal kurz an den Chemie-Unterricht damals in der Schule: Hitze wirkt bei Rost wie ein Dauer-Turbo. Je wärmer, desto mehr Korrosion!

Wie sehr sich das Verhältnis „Rumlungern“ und „Rost-Urlaub“ dann verschoben hat, können Sie demnächst hier auf unserer Internetseite nachlesen. Es gab sehr viel zu tun! Weitere Geschichten aus Teneriffa werden in den nächsten Wochen und Monaten mit Sicherheit folgen. Hier wird es dann um die beiden neuen Tests gehen. Einer der Rahmen wurde bei einem Thunfisch-Fänger oben an der Schiffsbrücke montiert, der andere an der Küste direkt am salzigen Atlantik. Eine „Vorschau“, auf das, was Sie noch von der schönen Kanareninsel erwartet, sehen Sie ganz am Ende dieses Textes.

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Das Ziel für den Rost-Urlaub liegt im Norden der Insel. Der Strand heißt „Las Teresitas“ und gilt als einer der schönsten auf den Kanarischen Inseln. Im Gegensatz zu vielen anderen Stränden ist das Schwimmen wegen der Mole ungefährlich.

Bilder aus Teneriffa werden Sie in den kommenden Monaten auf unserer Seite noch häufiger sehen. Die Insel ist ein idealer Platz für Korrosionsprüfungen! Wir werden Ihnen dann auch die „Einheimischen“ vorstellen, die unseren Chef hier bei den Tests unterstützen. Es sind u. a. Deutsche, die hier seit 40 oder 50 Jahren leben und die Insel sehr gut kennen. Es erwarten Sie weitere spannende Geschichten…!

…zurück zum Schiff der Superlative, zur Norwegian Epic

Gerd Cordes war gerade mal zwei Stunden auf der Insel und dann ging es auch schon los. Die Norwegian Epic lag für ein paar Tage im Hafen der Hauptstadt Santa Cruz de Teneriffe. Und eben genau an diesem Hafen ist Gerd Cordes vorbei gefahren, als er mit dem Mietwagen auf dem Weg zum Zielort oben im Norden der Insel war. Die Entdeckung des Schiffes war also nichts weiter als ein glücklicher Zufall!

Jetzt endlich ist es also so weit: Endlich haben wir die Fotos, die uns für die Geschichte so sehr gefehlt haben!

Groß, größer am größten, jetzt kommt die neue TimeMAX-Geschichte mit den vielen Superlativen.

TimeMAX auf einem der größten Kreuzfahrer der Welt

Die Norwegian Epic ist nicht nur eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, auch sonst hat das Schiff so einige echte „Highlights“ zu bieten. Versprochen: Besonders ganz zum Schluss werden Sie sich wundern!

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Auf Teneriffa gibt es offenbar noch viel mehr Spannendes zu sehen: Gerade als die ersten Bilder im Kasten sind, kommt von links ein tiefes und dröhnendes Geräusch.

Ist es vielleicht die große Bohrinsel, die zur Reparatur dahinten in der Werft festgemacht hat? So ein tiefes Brummen? Haben Bohrinseln wirklich so große Dieselmotoren?

Nein, das was da so dröhnt, kommt nicht aus dem Hafen, es kommt vom Wasser. Das tiefe Geräusch kommt von dem flachen gelb-weißes Teil auf dem rechten Bild. Auf den ersten Blick so eine Art doppelter Schlittschuh. Ist das da wirklich ein Schiff?

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Vom Design her so ein Mix aus Star Wars und dem neuen Range Rover Evoque. Und nicht nur das: Das Teil ist auch noch ungewöhnlich schnell! Verdammt fix! Was zum Teufel ist das bloß?

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Es ist die „Bencomo Express“, eines der größten Doppelrumpfschiffe der Welt. In der Fachsprache heißt so etwas „Hochgeschwindigkeits-Katamaran“. Die Bencomo Express ist als Personen- und Autofähre zwischen Teneriffa und Gran Canaria unterwegs.

Der Katamaran kommt vom anderen Ende der Welt, er wurde auf Tasmanien gebaut.

Mal kurz nebenbei: Sagt man jetzt eigentlich „auf“ oder sagt man „in“ Tasmanien? Besser „in“, oder?

Na ja egal, schön, dass wir jetzt auch endlich mal wissen, wo Tasmanien überhaupt ist: Es ist eine ziemlich große Insel südlich von Australien!

Die Hersteller-Werft heißt Incat und verkauft ihre unglaublich schnellen Doppelrumpfschiffe in die ganze Welt. So haben zum Beispiel die australische und auch die US-amerikanische Marine Schwesterschiffe der Bencomo Express als Kriegsschiffe im Einsatz. Geben Sie bei YouTube bitte einmal „Incat defence“ oder „Incat navy“ ein. Sie werden sich die Augen reiben. Das, was die Australier da bauen, ist wie Science Fiction: Wirklich total abgefahren!

Hier ein Beispiel:

https://www.youtube.com/results?search_query=incat+navy

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Das Wetter wird launisch, schnell wieder zurück zu unserem Schiff. Am Anleger für die großen Kreuzfahrer ist grad so eine Art Stau. Alles voll.

Kein Liegeplatz mehr frei. Direkt hinter „unserem Schiff“, liegt „Mein Schiff“. Genauer gesagt die „Mein Schiff 4“ von TUI Cruises aus Hamburg. Noch so ein richtig dicker Pott. Und dieses Mal sogar aus Deutschland.

Tolles Licht, oder?

Und auch dieses Schiff ist verdammt groß! Auch zu der „Mein Schiff 4“ könnten wir hier jetzt ein paar Geschichten mit spannenden Superlativen erzählen. Machen wir aber nicht. Das würde dann wohl echt zu lange dauern und endgültig den Rahmen sprengen. Hallo Herr Geschichtenschreiber: Eigentlich geht´s hier um Rost und so!

Halt stopp, einen Superlativ können wir Ihnen einfach nicht vorenthalten: Oben an Deck des Schiffes befindet sich ein Pool. Nein, nicht das was Sie jetzt denken. Nix für den dicken Mann mit dem Drink in der Hand und auch nicht für Oma und Opa. Keine dieser extragroßen Badewannen mit piewarmem Blubberwasser und Massagedüsen.

Auch auf dem deutschen Kreuzfahrer gibt man sich scheinbar nicht mit Kleinigkeiten ab: Wenn schon, dann bitte doch in groß! Oben auf dem Oberdeck ist ein 25-Meter-Pool! Das ist dann glatt die Dimension, die Sie von zuhause aus Ihrem Hallenbad kennen: „Na dann mal viel Spaß beim Bahnen ziehen“!

Damit das Wasser bei starker Neigung vom Schiff nicht raus schwappt, haben sich die Ingenieure übrigens noch ein weiteres Highlight einfallen lassen: Im Pool gibt es hydraulisch ausfahrbare Spundwände! Auch wenn sich das Schiff bei Seegang zur Seite neigt, bleibt das Wasser durch die Wellenbrecher da, wo es hin gehört.

Als 2012 für den Neubau des Schiffes eine Taufpatin gesucht wurde, fiel die Wahl aus nachvollziehbaren Gründen auf die mehrfache Schwimmweltmeisterin Franziska van Almsik. Für diesen Job hätte es keine bessere Wahl geben können!

Über das riesige Schiff mit seinem außergewöhnlichen Pool hat die Reederei übrigens zusammen mit Franziska van Almsik einen kleinen Film gedreht. In dem zwei Minuten langen Spot über die Schiffstaufe werden auch die extra für die „Mein Schiff 4“ konstruierten Wellenbrecher vorgestellt.

Hallo Jungs: Nicht nur, weil Franziska van Almsik dabei ist: Anschauen!

Hier der Link:

http://tuicruises.com/blog/2015/06/wussten-sie-schon-25-meter-pool/

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Die Wolken sind gerade mal weiter gezogen, endlich können wir „unser Schiff“ mal so richtig schön von der Seite fotografieren.

Was für ein unglaublich großer Koloss aus Stahl. Die Norwegian Epic ist mehr als ein normales Kreuzfahrtschiff. Sie ist ein schwimmendes Luxushotel mit integriertem Erlebnispark.

Schauen Sie sich das rechte Bild mit den bunten Rohren bitte einmal etwas genauer an: Was Sie hier jetzt sehen, ist keine extrabunte Dekoration, sondern die größte jemals auf einem Schiff verbaute Wasserrutsche. Kein Scherz, Sie haben richtig gelesen: Die bunte Röhre ist eine Wasserrutsche. Eine echte Attraktion nicht nur für die Kinder an Bord. Und für unsere Geschichte ist das Teil gleich wieder ein neues Superlativ. Die Röhre ist ganze 61 m lang und geht von oben nach unten durch insgesamt drei Schiffsetagen. Und all das auf einem Schiff! Wirklich abgefahren, oder?

Zur Dimension hier mal kurz was zum Nachdenken: Das wuchtige Brandenburger Tor in Berlin ist gerade mal 26 Meter hoch und dann kommt nur noch Himmel!

Wenn sie bei YouTube „Norwegian Epic plunge“ eingeben, finden Sie hierzu einige mehr oder weniger gelungene Videos. Die meisten stammen von Passagieren der Norwegian Epic.

Hier ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=z75Q_TBZmz0

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Orts- und Zeitenwechsel: Von den Kanaren ein paar Monate zurück nach Frankreich. Herbst 2015: Die Bilder wurden in St. Nasaire an der Atlantikküste gemacht. Die Norwegian Epic liegt für Ausbesserungsarbeiten im Trockendock.

Die Aufnahmen, die wir Ihnen jetzt zeigen, sind leider allesamt ein bisschen unscharf. Sie wurden abends und nachts mit Handys gemacht. Nachdem die Arbeiten mit unseren Materialien erledigt waren, haben die Ingenieure für den Auftraggeber und für uns noch schnell ein paar Bilder gemacht. Bei aller Liebe zu langen Geschichten und tollen Fotos: Diese Aufnahmen zeigen jetzt endlich mal das, worum es hier anfangs eigentlich gehen sollte: Rostschutz mit Produkten von TimeMAX!

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Tief unten im Schiff gibt es große Räume für die Klimatechnik. Hier stehen die Klimageneratoren und der Rest der Lüftungstechnik.

Durch die salzhaltige Seeluft und das Kondenswasser sind besonders die Böden in diesen Räumen stark rostgefährdet.

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Die Schaltschränke und die Maschinen stehen, wie auf dem rechten Bild zu sehen, auf vom Boden entkoppelten Platten.

Der doppelte Boden verhindert, dass sich die Vibrationen der Antriebsmaschinen auf die technischen Einrichtungen übertragen. Weiterhin sollen die aufgelegten Platten die Bodenbeschichtung vor mechanischem Abrieb schützen. Der doppelte Boden hat aber auch einen Nachteil: Wenn es unter den aufgelegten Platten rostet, bleibt dies relativ lange unbemerkt. Für den Schutz der Bodenplatten haben sich die verantwortlichen Ingenieure nach intensiver Recherche dann für die Produkte von TimeMAX entschieden.

Warum haben sie unsere durchsichtigen Unterbodenschutzmaterialien ausgewählt, was hat sie überzeugt?

Zum Einen waren es wohl die Produkteigenschaften selbst: Echter Schutz vor Rost und trotzdem transparent. So kann man auch nach Jahren noch sehen, ob irgendwo unter den Platten Rost entsteht. Zum Anderen waren die Ingenieure aber auch davon angetan, dass wir für unsere Prüfungen nicht nur blanke, sondern auch angerostete Testbleche verwenden. Zum Einsatz kamen unsere Unterbodenschutzmaterialien UBS Clear L und Body transparent.

Aus den Räumen für die Klimatechnik weiter nach oben ins Schiff zu den Passagieren. Genau hier wird die Abkühlung ziemlich dringend gebraucht!

Fast wie damals beim „Love Boat“: Die Starthilfe für´s Urlaubskuscheln

Haben Sie vielleicht schon einmal von der amerikanischen TV Serie „Love Boat“ gehört? Sie war das Vorbild für das deutsche „Traumschiff“.

In der nicht enden wollenden Serie ging es von 1977 bis 1986 in insgesamt 249 Folgen fast ausschließlich um die Frage, wer an Bord gerade wen kennenlernt oder wer wem gerade aus strategischen Gründen vorgestellt wird. Letztendlich entscheidend war natürlich immer, ob nun gekuschelt wird oder eben nicht. Die Fernsehschmonzette hat besonders in den USA damals einen regelrechten Kreuzfahrt-Boom ausgelöst. Nie gehört? Macht nichts, soll auch ziemlich schlimm gewesen sein.

Nichtsdestotrotz ist das mit dem Kuscheln auch heute noch ein wichtiger Grund für die Entscheidung, eine Kreuzfahrt zu buchen. Doch was tun, wenn „Mann“ alleine unterwegs ist? 5000 Passagiere durch zwei macht 2500 Frauen. Das ist schon mal ganz ordentlich. Wenn man jetzt mal die Hälfte aus Gnade abzieht, bleiben immer noch 1250 übrig. Okay, ein paar langweilige Pärchen sind auch dabei: Noch mal durch zwei.

„Freie Jagd!

Super, da müsste da doch echt was gehen….“

Merken Sie´s grad? Unser Autor verliert sich wieder in seinen leicht verferkelten Gedankenspielen. Wir unterbrechen hier jetzt besser mal.

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Ja, genau: Eigentlich sollte es in dieser Geschichte nämlich um den leicht zweckentfremdeten Einsatz dieser beiden Unterbodenschutzprodukte im Schiffbau gehen. So hätte dieser Text dann auch gehen können: „Der neue Unterbodenschutz von TimeMAX ist so gut, dass er jetzt sogar im Schiffbau verwendet wird!“ Unserem Autor war das dann aber insgesamt wohl zu trocken. Lassen wir ihn doch noch ein bisschen weiter erzählen…!

Die gleiche Frage noch einmal in seriös: „Wie kann man auf einem riesigen Schiff wie auf der Norwegian Epic effektiv Kontakte knüpfen?“

Für die Spontan-Bekanntschaft: Die Singlekabine mit dem Riesenbett

Wie schon angedeutet, haben sich die Marketingstrategen der Reederei zum Thema Unterhaltung und Bespaßung ja so einiges Tolles einfallen lassen.
Mit dieser neuen Idee hier haben sie jedoch definitiv den Vogel abgeschossen: Die sogenannte „Studio Lounge“. Hiermit ist ein neuartiger und abgetrennter Extrabereich für Singles gemeint. Das Konzept ähnelt ein wenig dem einer Wohngemeinschaft und wird nach Angaben der Reederei von den Kunden sehr gut angenommen. Die Idee ist sogar so erfolgreich, dass viele andere Anbieter nachgezogen haben und jetzt ebenfalls spezielle Konzepte für Singles anbieten.

Die „Single-WG“ auf der Norwegian Epic ist abgeriegelt. Sie ist nur mit einem speziellen Schlüssel erreichbar. Die Kabinen in dem abgeschotteten Bereich sind bis auf das große Doppelbett alle eher klein. Dafür gibt in der Studio Lounge eine gut bestückte Bar zum Kennenlernen, sozusagen das Wohnzimmer der WG. Entfernung von der eigenen Kabine: Jeweils nur wenige Meter! Wer am Tresen erfolgreich war, kann den Besuch dann auch ohne große Wege gleich mit nach Hause nehmen. Perfekt, Volltreffer! Da hat sich das Buchen dieser Kreuzfahrt doch schon mal echt gelohnt!

Ach eines noch: Die Farbe des Kabinenlichts lässt sich an die jeweilige Situation anpassen. Für´s Kuscheln ist sogar ein romantisches rot-rosa mit im Angebot. „Love Setting“ heißt das dann im Katalog.

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Jetzt noch einmal zwei Außenaufnahmen von unserem „Love Boat“. Von Teneriffa aus geht´s jetzt los in Richtung Mittelmeer. Zielhafen ist Barcelona.

Viele schöne Fotos, technische Superlative und sogar ein kleines bisschen Liebe! Nachdem wir es auch dieses Mal wieder geschafft haben, unser längst nicht für alle Leser spannendes Thema Rostschutz in einer langen (und hoffentlich interessanten) Geschichte unterzubringen, wollen wir jetzt zum Ende doch noch einmal kurz auf den eigentlichen Auftrag zurück kommen.

Vielen Dank an die Ingenieure von der Norwegian Epic!

Durch den Job auf diesem wirklich besonderen Schiff haben unsere Produkte TimeMAX UBS Clear L und TimeMAX Body wieder einmal eine Gelegenheit zu beweisen, was in ihnen steckt. Wenn das Schiff das nächste Mal zur Inspektion geht, werden wir wieder berichten.

Rost-Urlaub vorbei? War das jetzt endlich alles? Nein noch nicht ganz! In einigen Wochen oder Monaten gibt es mehr aus Teneriffa: Spannende Begegnungen, spannende neue Tests und spannende Geschichten!

Hier kommt unsere Vorschau:

1. Der Krimiautor und Inselexperte: Enrique „Don“ Schneider: Er hilft uns bei den Tests

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„Don“ Schneider lebt seit über 40 Jahren auf Teneriffa. Er kennt den Norden der Insel in- und auswendig.

In seinem früheren Leben war Schneider unter anderem auch Krimi-Autor für sogenannte „Groschen-Hefte“. „In London schlug der Killer zu“ hat er unter dem Pseudonym Fred Henry geschrieben.

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Gute und spannende Geschichten ohne Ende! Wer sich mit Enrique „Don“ Schneider zusammen setzt, kann was erleben!

Auch die Zeit nach den Krimis war spannend: In den achtziger Jahren hat Schneider begonnen, auf den Kanarischen Inseln für deutsche Versicherungen zu arbeiten. Sein Job: Gestohlene Yachten finden! Auf dem rechten Bild sehen Sie ihn mit einem Testrahmen von TimeMAX. Wenn immer es geht, es hilft er uns bei der Organisation unserer Prüfungen. Ohne ihn wäre unser Einstand auf der Insel schwierig geworden!

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Links: Das Reiseziel von Gerd Cordes: Das kleine Fischerdorf „San Andres“. Der Ort liegt im Nordosten der Insel. Der Strand des Dorfes gilt als einer der schönsten auf den Kanarischen Inseln und heißt „Playa de Las Teresitas“. Rechtes Foto: Diese wunderschöne Unterkunft hat Enrique Schneider vermittelt. Das Holzhaus wurde über einen alten Wasserspeicher gebaut.

Das Haus steht in einem riesige Blumengarten und ist zu Fuß nur ein paar Minuten vom Strand entfernt. Wer hier im Norden von Teneriffa eine Unterkunft sucht, kann Enrique Schneider gerne um Rat fragen: Hier seine Kontaktdaten:

Email: heschnei@telefonica.net, Telefon: 0034 922 549 097

2. Der Unterbodenschutz-Test im Wellenbrecher

Bei diesem neuen Test hat unser Chef Unterstützung von zu Hause bekommen. Auf dem großen Foto unten sehen Sie unseren Kunden Hans-Christian „Hacki“ Wilkens. Er ist Studienrat und kommt aus Niedersachen. Kurz bevor unser Chef nach Teneriffa geflogen ist, hatte Wilkens bei TimeMAX sein Wohnmobil gegen Rost schützen lassen. Seinen Urlaub verbringt Wilkens schon seit Jahren gerne auf der Insel. So auch dieses Jahr im März.

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„Ruf mich an, wenn Du Hilfe brauchst!“ Diesen Satz von Hans-Christian Wilkens hatte Gerd Cordes noch im Ohr, als er auf Teneriffa feststellte, dass er bei der Anbringung des Testrahmens dann doch Unterstützung braucht: Unter anderem war sein hier auf der Insel geliehener Akkuschrauber für das was er vor hatte, einfach nicht stark genug.

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Hier an diesen Betonblöcken sollten die Testbleche angebracht werden. Es ist ein Test mit einem Hauch von Kultur! Im Hintergrund sieht man das berühmte „Auditorium de Tenerife“. Das futuristisch gestaltete Gebäude ist eine Konzerthalle und gilt als eines der Wahrzeichen der Kanaren-Hauptstadt Santa Cruz.

Ohne die Hilfe von Hans-Christian Wilkens hätte Gerd Cordes den Rahmen mit den Testblechen wohl kaum an den Wellenbrechern befestigen können. Der Lehrer hatte schnell die richtige Idee. Durch Zufall kennt auf der Insel einen Tischlermeister. Ein Anruf und alles war gut! Der deutsche Handwerker hatte kein Problem seinen großen Akkuschrauber an uns zu verleihen. Vielen Dank lieber Kollege!

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Das kühne Design der Konzerthalle bietet viele Interpretationsmöglichkeiten. Voran hat der Architekt Santiagi Calatrava wohl wirklich gedacht, als er seinen Entwurf zu Papier gebracht hat?

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Das ging nur bei Ebbe: Der Rahmen mit den Testblechen wurde tief unten in Wassernähe an einem der Betonblöcke montiert. Bei Flut werden die Bleche jeden Tag aufs Neue überspült. Die eigentliche Arbeit macht nun das salzige Atlantikwasser.

Die Kletterei 10 oder 12 Meter nach unten war ausgesprochen schwierig. Danach war Schluss mit lustig: Unser Chef war total durchgeschwitzt und „hatte irgendwie blöd Rücken“.

Der Retter vom Rost-Tester: Ein fliegende Professor aus Korea

Aua! Die folgenden Bilder können weh tun und sogar schwindelig machen: Wer Angst vor Nadeln hat, sollte besser nicht weiterlesen! Der Mann unten auf dem Foto kann in mehrfacher Hinsicht abgefahrene Sachen. Unser Chef hat ihn durch einen Tipp von „Don“ Schneider kennengelernt: „Wenn du Rücken hast, musst du unbedingt mal zu Hyun Seung Shin Ra gehen. Aber wunder´ Dich nicht!“

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Hyun Seung Shin Ra konnte schon in jungen Jahren abgefahrene Sachen. Hier sieht man ihn als fliegenden Kampfsportler. Damals lebte er noch in Korea.

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Insgesamt gleich drei Termine hat sich unser Chef bei dem koreanischen Akupunktur Professor gegönnt. Es hat funktioniert!

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Wer so etwas mitmacht, „hat entweder wirklich schwer Rücken“ oder ist sehr experimentierfreudig. Bei unserem Chef war es wohl eher Letzteres. Danach fühlte er sich aber auf jeden Fall super und konnte sich schnell um den nächsten Rostschutz-Test kümmern.

Der Test auf dem Thunfischfänger

Auch hier hat uns „Don“ Schneider sehr geholfen. Dank seiner Hilfe hat unser Chef im Hafen von Santa Cruz den Kapitän und Eigner dieses Schiffes kennengelernt.

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Die „El Grande Primero“ fährt von Teneriffa aus auf Thunfischjagd. Dieses Jahr wird das Schiff bis November in einem Gebiet zwischen der afrikanischen Küste und der Insel Madeira unterwegs sein.

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Family-Business: Das Schiff gehört Kapitän Francisco Jimenez Jordan und seiner Familie. Der Rahmen mit den Testblechen wurde oben an der Reling mit dicken Kabelbindern befestigt.

Die Testbleche sind jetzt nicht sichtbar. Sie wurden wie immer zwischen den beiden Lochblechen montiert. Durch diese Konstruktion werden die mit verschiedenen Mitteln behandelten Blechstreifen vor mechanischen Beschädigungen geschützt.

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Der Sohn des Kapitäns ist natürlich Miteigner und bereits seit elf Jahren bei jeder Fahrt dabei. Hier zeigt er uns, dass man Thunfische auch ohne Netze fangen kann. Durch diese Methode werden andere Fische und auch Delfine geschont!

Weil das relativ kurze Schiff auf dem offenen Atlantik unterwegs ist, taucht es tief in die Wellentäler ein. Die Salzwassergischt wird den verschiedenen Beschichtungen auf den Blechen stark zusetzen. Ideale Bedingungen also für unseren Unterbodenschutz-Test!

Im Sommer oder im Herbst werden wir den Kapitän und seinen Sohn einmal anrufen und fragen, wie es unseren Blechen so geht. Spätestens dann gibt es also die nächste Geschichte aus Teneriffa!

Adresse

TimeMax GmbH und Co. KG
Albert-Schweitzer-Ring 39
22045 Hamburg
Telefon: 040 - 460 93 91 0

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