Wohnmobile und Geländewagen
Los geht´s mit den Wohnmobilen: Was haben sie mit Geländewagen gemeinsam? Richtig: Sie sind aufwändig gebaut und deshalb eine sehr kostspielige Anschaffung.
Und je teurer das Fahrzeug, desto ärgerlicher ist es natürlich, wenn der Rost am Blech nagt. Der Grund für den oft starken Rostfraß bei Wohnmobilen und bei Geländewagen ist nur wenigen bekannt: Sowohl bei den Wohnmobilen, als auch bei Offroadern gelten produktionstechnisch häufig andere Maßstäbe als bei PKW. Die bei den PKW schon recht weit entwickelten vorbeugenden Rostschutzmaßnahmen werden hier in vielen Fällen gar nicht oder nur zum Teil verwirklicht. Bei den Herstellern gelten die Fahrzeuge nicht als PKW, sondern als LKW. Und bei Nutzfahrzeugen gibt es in Sachen Haltbarkeit eben andere Vorgaben. Der Grund ist kein Geheimnis: LKW spulen innerhalb weniger Jahre enorme Laufleistungen ab und werden deshalb schon nach wenigen Jahren abgeschrieben und durch neue Fahrzeuge ersetzt. Korrosionsschutz spielt aus diesen Gründen nur eine untergeordnete Rolle.
Fazit für die Besitzer: Wer seinen Offroader oder sein Wohnmobil länger nutzen möchte, muss sich um den Rostsschutz selbst kümmern-sonst wird´s teuer.

Eine Wohnmobil-Karawane an der westafrikanischen Atlantikküste. Ganz vorne ein Mercedes-Sprinter mit LMC-Aufbau aus der Lüneburger Heide. Ein echter Dauerläufer sagen die Besitzer. Wenn nur der Rost nicht wär...
Nach dem Afrika-Ausflug kam der Sprinter zur Rostschutzbehandlung in unsere Werkstatt. Obwohl der Wagen noch keine zehn Jahre alt war, gab es wegen zahlreicher Anrostungen am Führerhaus und am Rahmen dringenden Handlungsbedarf. Fast wäre der Sprinter wegen der Schäden verkauft worden. Die Besitzer hatten lange für das Wohnmobil gespart und ihn als Neuwagen gekauft. Jetzt waren sie total genervt...
Um alle Roststellen im Radhaus behandeln zu können, mussten bei uns sogar die Kotflügel demontiert werden. Trotz der schweren Schäden haben wir das Rostproblem mit viel Arbeit und unserem Rostschutzsystem in den Griff bekommen. Wie bei TimeMAX üblich, wurden alle Schäden, die beim Endoskopieren und bei der eigentlichen Rostschutzbehandlung festgestellt worden sind, fotografiert und kommentiert. Der Kommentar und die Prognose (wie schlimm ist der jeweilige Schaden, muss ev. nach einigen Jahren eine Nachbehandlung erfolgen?) werden zusammen mit der betreffenden Fotonummer in das TimeMAX-Scheckheft eingetragen.
Der Zustand der Karosserie wird in Zukunft alle zwei oder drei Jahre geprüft: Der Kunde kommt mit seinem Wohnmobil in die TimeMAX-Werkstatt und bringt sein Scheckheft und die TimeMAX-Foto CD mit. Nachuntersuchungen in diesen Zeitabständen sind jedoch nur bei schweren Vorschäden oder bei besonderer Belastung nötig. Hiermit sind z. B. Fahrten durchs Salzwasser am Strand oder Winterbetrieb gemeint.
Unser Kunde muss den Sprinter jetzt nicht mehr verkaufen. Gerettet in letzter Minute, der Rost ist gestoppt!
Lohnt sich Rostsschutz auch vorbeugend für neue Wohnmobile?

Direkt vom Händler zu uns in die TimeMAX-Werkstatt: Ein neues Wohnmobil: Weil dem stolzen Neuwagewagenbesitzer bereits zwei teure Wohnmobile durch Rost zerstört worden sind, wollte er bei seinem neuen Mercedes Sprinter alles richtig machen.

Der Wagen ist so aufgebaut, wie fast alle Wohnmobile: Der Koffer-Aufbau besteht aus Aluminium, Kunstoff und Holz. Der Rahmen und das Führerhaus sind aus Stahl gefertigt. Dieser Teil der Konstruktion ist besonders rostanfällig. Um wirklich alle empfindlichen Bereiche erreichen zu können, müssen wir im Führerhaus fast alle Verkleidungen demontieren.

Vorher und nachher: Der Rahmen besteht aus Hohlprofilen und wird sehr aufwändig von innen und außen geschützt. Zum Einsatz kommt unser Testsieger-Produkt TimeMAX 2000 Protect.

Keine Angst: das Rostsschutzfett bleibt nicht hellbraun- es wird innehalb kurzer Zeit durch den Staub von der Straße dunkel. Nach drei Monaten auf der Straße ist es pechschwarz (und fällt nicht mehr auf).
Jetzt zu den Geländewagen: Wie funktioniert der Schutz?
"Landrover leben länger!" Ein mutiger Werbespruch, der sich wohl eher auf die robuste Technik, als auf die Haltbarbeit der Karosserie bezieht.
Obwohl die Geländerwagen zu einem Teil aus Aluminium gebaut sind, gelten sie als sehr rostanfällig. Korrosion ist auch für hartgesottene Landrover-Fahrer ein echter "Angst-Gegner". Sogar die Rahmen rosten relativ schnell durch.
Nach einer TimeMAX-Behandlung ist das Problem vom Tisch!
Obwohl die Landrover, die Toyotas und die Mitsubishi bei uns in der Werkstatt überwiegen, wenn´s um Offroader geht, kommt an dieser Stelle noch ein Modell von Mercedes-Benz, noch ein echter Langläufer: Das G-Modell. Obwohl der Rostschutz ab Werk deutlich besser ist als beim Sprinter, gibt`s auch hier nach einiger Zeit Probleme und dringenden Handlungsbedarf.
Beim G-Modell rosten immer zuerst die Falze. Der Rest der Karosserie und der Rahmen sind etwas besser geschützt.
Was sind Falze?
Mit Blechfalzen sind Verbindungen zwischen zwei Blechen gemeint. Die Bleche sind am Rand im 90 Grad Winkel umgelegt und durch Punktschweißen verbunden. In den Zwischenräumen entsteht früher oder später fast immer Rost. Bei diesem älteren G mussten wir den angerosteten Falz unter dem Scheibenrahmen mit Korund strahlen um den nach außen vorgedrungenen Rost entfernen zu können. Wenn der Besitzer früher bei uns gewesen wäre, hätten wir das Problem mit Sicherheit von innen verhindern können. Wichtig zu wissen: Bei einer TimeMAX-Rostschutzbehandlung werden nicht nur die Hohlräume und der Unterboden, sondern auch die empfindlichen Falze von innen behandelt. Unser Produkt kriecht in den Falz und verhindert Rostbildung auch langfristig.

Bohrungen im Rahmen bei einem Jeep Wrangler und ein Problem, dass nur die Besitzer von Geländewagen kennen: Bei Flussdurchfahrten und bei Touren im Sand und im schlammigen Gelände sammelt sich allerlei "Unrat" im Rahmen.
Der durch die serienmäßig vorhandenen Bohrungen eindringende Schmutz von der Straße und aus dem Gelände wird mit Wasser vermischt in den Rahmen hineingespült. Nachdem das Wasser dann zum größten Teil verdunstet ist, bleiben der verdichtete Schmutz und der Sand zurück. Unter der dicken dauerfeuchten Schmutzschicht bildet sich unbemerkt aber relativ schnell gefährlicher Rost.

Immer noch der Rahmenträger vom Jeep Wrangler. Nach einer Geländefahrt liegt im Rahmen Sand auf dem Boden.
Wenn der Rahmen nach Strandfahrten oder hartem Offroad-Einsatz nicht regelmäßig aufwändig mit Wasser oder Pressluft gereinigt wird, hat der Rost leichstes Spiel.

Vor der TimeMAX-Behandlung wurde der Rahmen so gut wie möglich mit Pressluft ausgeblasen.
Bei ausgehärteten Verschmutzungen, die sich nicht lösen, kann notfalls anschließend mit Wasser gespült werden. Bevor es weitergeht, muss die Feuchtigkeit im Rahmen allerdings weggetrocknet sein. Hier hilft uns, neben ein bischen Geduld, dann wieder Pressluft.
So sieht der Rahmen nach derTimeMAX-Behandlung von innen aus. Die extreme Kriechfähigkeit wird im ersten Sommer nach der Behandlung dafür sorgen, dass sich das Mittel gleichmäßig im Hohlraum verteilt.
Unser lösemittelfreies Rostschutzfett wird vor der Verarbeitung erhitzt und mit Pressluft in die Hohlräume des Rahmens und der Karosserie gesprüht. Anschließend wird das Fahrzeug nochmals endoskopisch untersucht. So wird geprüft, ob wirklich alle Bereiche ausreichend geschützt sind.
Gegenüber anderen Rostschutzmitteln auf Wachs-, Öl- oder Fettbasis hat das TimeMAX-Rostschutzsystem folgende Vorteile:
-das Korrosionsschutzfett hat im kalten Zustand eine margarineähnliche Festigkeit. Um es flüssig verarbeiten zu können, wird es erwärmt. Das Material ist frei von Lösemitteln und härtet deshalb auch nach Jahrzehnten nicht aus. Somit gibt es keine Austrocknung und Rissbildung.
-Nach dem Einblasen mit Pressluft in den Hohlraum erstarrt das Material sofort zu einer relativ dicken Schicht auf dem kalten Metall. Bei bereits vorhandenem Rost wird so für eine ausreichende Reserve gesorgt.
-ein im September 2009 erschienener Rostschutzmittel-Langzeittest der Zeitschrift Oldtimer Markt, an dem insgesamt 28 "Hohlraumschützer" aus der ganzen Welt teilgenommen haben, ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es zur Zeit kein besseres Rostschutzsystem als das von TimeMAX gibt. Bei der Auswertung belegte TimeMAX den ersten Platz. Der Testsieg ist nicht nur auf die unübertroffene Rostschutzwirkung, sondern auch auf zwei weitere Materialeigenschaften zurückzuführen: Zum Einen ist die Kriechfähigkeit unserer Mittel unübertroffen. So werden auch die versteckten und empfindlichen Blechfalze schnell erreicht. Zum Anderen rutschen unsere Mittel an glatten und senkrechten Flächen längst nicht so stark ab wie die Produkte der anderen Hersteller.
