Endoskopie und Diagnose
Vor jeder Behandlung muss die Karosserie genau untersucht werden:
-Ist der Wagen unfallfrei, wurde er nachlackiert?
-Gibt es Knitter- und Stauchspuren an der Karosserie?
-Hat der Wagen schlecht reparierte Rostschäden?
Bei der Diagnose kommt bei uns modernste Technik zum Einsatz: Neben der Schichtdickenmessung und der Endoskopie setzen wir zur Reinigung des Unterbodens seit 2005 auch Trockeneisstrahlen ein. Da wir den Anspruch haben, wirklich jeden rostgefährdeten Bereich der Karosserie perfekt vor Rost zu schützen, müssen bestimmte Teile, wie z. B. Innenkotflügel, Lampen, Innenverkleidungen und Rücksitze demontiert werden.
Schichtdickenmessung
Beim Autokauf passiert unerfahrenen Ästheten mitunter das gleich Malheur wie bei der Wahl einer neuen Freundin. Geblendet von der Optik wird prompt das falsche Auto mitgenommen. Doch bei der Auswahl des besten Autos ist es ähnlich wie der Wahl der richtigen Frau. Zugegeben, die Optik ist zwar wichtig. Sie sollte bei der Entscheidung aber dennoch nicht den letzten Ausschlag geben. Zuhause sorgt der hübsche Blender langfristig nicht nur für Ärger, der Spaß kann zusätzlich auch noch furchtbar teuer werden.
Beispiel Spachtel: Schon so manchem stolzen Autobesitzer haben wir mit unserer Diagnosetechnik die Tränen in die Augen getrieben. Mitunter innerhalb von zwei Minuten hat der Einsatz unseres Schichtdickenmessgerätes unseren Kunden so gründlich die Laune verdorben, dass die Weiterführung der Unterhaltung sehr viel psychologisches Fingerspitzengefühl verlangte.
Wichtig bei Schichtdickenmessgeräten: Genauigkeit, robuste Technik und viele Einsatzmöglichkeiten.
Das Combi D3 von Salutron misst Lack- und Spachtelschichten sowohl auf Stahl- als auch auf Aluminiumblech.
Die Untersuchung mit dem Schichtdickenmessgerät ist nicht nur für unsere Kunden interessant. Auch für uns ist es wichtig zu erfahren, wie dick die Spachtelschichten wirklich sind. An den als Schwachstellen bekannten gefährdeten Stellen messen wir immer zuerst, denn dicke Spachtelschichten sind fast immer ein deutliches Zeichen für Pfusch. Die Ergebnisse der Schichtdickenmessung werden schriftlich fixiert und bilden einen Anhaltspunkt für die folgende Untersuchungstechnik, die Endoskopie.
Endoskopie: Der Blick ins Innere der Karosserie
Das zerstörerische Werk der Korrosion wird in den meisten Fällen erst sichtbar, wenn das Blech bereits durchgerostet ist und die Substanz des Fahrzeuges somit unwiederbringlich geschädigt ist. Das Problem Rost wird deshalb von vielen Besitzern klassischer Fahrzeuge erst sehr spät in Angriff genommen. Eine Früherkennung von Hohlraumrost war bislang von außen nicht möglich. Für den wichtigen Blick ins Innere der Karosserie vor der Behandlung benutzen wir deshalb Endoskope. Für weit entfernte und verwinkelte Bereiche kommen flexible drei Meter lange Storz-Endoskope mit integriertem Lichtleiter zum Einsatz (siehe www.karlstorz.de). Sie liefern ein extrem scharfes Bild. Nur mit dieser teuren und aufwändigen Technik kann nach der Behandlung geprüft werden, ob alle gefährdeten Bereiche erreicht worden sind. Unseres Wissens sind wir die einzige Werkstatt in Europa, die diese Technik einsetzt.
Einblick in die verwinkelten Hohlräume der Karosserie mit flexiblen Storz-Videoendoskopen.
